Affirmationen

Affirmationen

Verändere mit Affirmationen dein Mindset zum Positiven

Wie du positive Glaubenssätze in dein Leben integrierst

Du bist in einem bestimmten Bereich deines Lebens umzufrieden? Vielleicht möchtest du noch eine neue Sprache lernen, aber denkst, dass du nicht intelligent genug bist. Dann bist du hier genau richtig. Lerne wie dir Affirmationen helfen dein Mindset zu verändern und werde offen für deinen Traum.

Was sind Affirmationen?

Affirmationen sind positive formulierte Sätze, die auf uns selbst gerichtet sind. Sie könnten auch als positive Glaubenssätze bezeichnet werden. Ist die Affirmation in unserem Unterbewusstsein verankert, kann sie uns motivieren und zum Handeln bewegen. Affirmationen sollen uns Helfen unsere Gefühle, unser Verhalten und die Sichtweise auf uns selbst zu verbessern.

Formulierungsregeln für Affirmationen

Du kannst deine Affirmation entweder direkt („Ich bin intelligent.“) oder indirekt („Ich verbessere jeden Tag meine Fähigkeiten.“). Erstere werden auch als Zustands-Affirmationen bezeichnet, da sie eine aktuelle Situation wiedergeben. Letztere sind sogenannte Prozess-Affirmationen, welche einen Prozess darstellen. Wichtig ist, dass du deine Affirmationen im Präsens (Gegenwart) formulierst und zwar ohne das Wort „nicht“ zu verwenden. Darüber hinaus sollte die Affirmation positiv verfasst werden.

Was musst du für deine Affirmationen beachten?

1. Starte nicht mit zu vielen Affirmationen auf einmal (max. 5 Affirmationen)                                          

2. Deine Affirmation muss dein Problem betreffen. Du kannst dir dabei selbst eine Affirmation überlegen oder du nimmst eine Affirmation aus dem Internet.

3. Du musst bei deiner Affirmation ein positives Gefühl haben. Was dich die Affirmation noch zum Zweifeln bringt, dann formuliere sie um oder nehme dich einem anderen Thema an. Wenn du keine positiven Gefühle mit deiner Affirmation verbindest, dann erfüllt sie nicht ihren Zweck.

4. Die Auswahl an Themen für deine Affirmation sind vielfältig: Geld, Selbstvertrauen, Beruf, Gesundheit, Partnerschaft, Freundschaft, Gewicht, Selbstbewusstsein, Positives Denken, Motivation, usw. Mache dein größtes Problem zu deiner Affirmation.

Affirmationen im Unterbewusstsein verankern

1. Sage deine Affirmation entweder jeden früh oder jeden Abend leise oder besser noch laut für dich auf.

2. Entwickle daraus ein Ritual, für welches du dir früh oder Abend Zeit nimmst. Vermittle deinen Körper, dass er sich entspannen darf.

3. Versuche deine Affirmation mit so vielen Sinnen wie möglich – auch tagsüber – aufzunehmen.

  1. Schreibe deine Affirmation auf Klebezettel, welche du in deiner Wohnung und deiner Handtasche verteilst.
  2. Spreche deine Affirmation in eine Aufnahme App ein und höre dir die Aufnahme immer wieder an.
  3. Stelle dir dein Ziel bildhaft vor. Was fühlst du? Was riechst du vielleicht? Wie viel Energie fließt durch einen Körper?

Egal wie gut deine Affirmation geschrieben ist, wenn du nicht bereit bist etwas zu ändern und dir diese Affirmation über einen längeren Zeitraum (mindestens 6 Wochen) immer wieder vor Augen führst, wird sie nicht in deinem Unterbewusstsein und damit auch nicht in deinem Leben ankommen?

Welche Affirmation wird dich die nächsten Wochen begleiten? Schreib es mir in die Kommentare.

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Glaubenssätze

Glaubenssätze

5 Schritte um negative Glaubenssätze zu verändern

Erkenne deine Glaubenssätze, um sie zu verändern

Manchmal werden negative Gefühle durch Glaubenssätze ausgelöst, die wir in unseren Köpfen verankert haben. Wichtig ist, nur weil wir etwas glauben, muss es nicht wahr sein. Daher erfährst du heute, wie du negative Glaubenssätze erkennst und verändern kannst.

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind Annahme für uns, unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten bzw. Überzeugungen nach welchen Regeln die Welt funktioniert. Es gibt sowohl positive als auch negative Glaubenssätze. Sie legen unserer Welt ein Schema auf, welche sie vereinfacht bzw. überschaubarer macht. Dadurch sollen wir nicht nur vor negativen Erfahrungen geschützt werden – nach dem Motto „aus den Fehlern der anderen lernen“ – sondern bestimmen auch unser Verhalten. Unsere Glaubenssätze entstehen durch frühere Erlebnisse, unsere Erziehung, unser Umfeld, aber auch durch Vorbilder. Höre ich meine Eltern immer sagen: „Geld verdirbt den Charakter“, dann habe ich eine negative Verbindung zum Geld und werde unbewusst so handeln, dass ich nicht viel Geld verdiene.

Welche negativen Glaubenssätze gibt es?

  • Wer erfolgreich sein will, muss über Leichen gehen.
  • Frauen können kein Auto fahren.
  • Schuster bleib bei deinen Leisten.
  • Ich kann das nicht.
  • Dafür bin ich noch zu jung.
  • Geld verdirbt den Charakter.
  • Indianer kennen keinen Schmerz.
  • Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.
  • Bleib, wie du bist!
  • Ich muss etwas leisten, um geliebt zu werden.
  • Frauen gehören an den Herd
  • Die anderen sind besser als ich.
  • Ich habe den Erfolg nicht verdient.
  • Ich bin dumm.
  • Alleine kann man eh nichts ändern.

Um an dieser Stelle nur ein paar Beispiele zu nennen, denn es gibt noch viele weitere negative Glaubenssätze. Jeder Mensch hat auch andere Glaubenssätze, die ihn negativ beeinflussen.

Welche positiven Glaubenssätze gibt es?

  • Ich kann alles schaffen.
  • Alles ist möglich.
  • Andere Menschen lieben und respektieren mich so, wie ich bin.
  • Ich bin genug.
  • Ich liebe meinen Körper wie er ist.
  • Ich bin wertvoll.
  • Geld bewirkt viel Gutes.
  • Geld verschafft mir viele Möglichkeiten.
  • Ich bin ein Glückskind.
  • Ich genieße das Leben.
  • Jeder kann glücklich sein.
  • Ich bin liebenswert.
  • Ich werde meinen Weg finden.
  • Ich darf Geld verlangen.
  • Ich bin intelligent.

Aber es gibt genauso viele positive wie auch negative Glaubenssätze.

    Wie kann ich meine Glaubenssätze verändern?

    Schritt 1: Erkenne deine Glaubenssätze

    Schreibe eine Liste mit allen Glaubenssätzen, die dir gerade einfallen – egal, ob positiv oder negativ. Gehe die nächste Woche aufmerksam durch dein Leben und beobachte, nach welchen Glaubenssätzen du dein Leben auch noch ausrichtest. In den meisten Fällen sind Glaubenssätze so in unserem Unterbewusstsein verankert, dass wir gar nicht wissen, dass wir nach ihnen handeln.

    Schritt 2: Woher hast du deine Glaubenssätze?

    Nehme dir deine Liste zur Hand und frage dich, ob du selbst Erfahren gemacht hast, die dich zu diesen Glaubenssätzen geführt haben oder ob du die Glaubenssätze nur von anderen übernommen hast. Vielleicht sind die Glaubenssätze auch durch Sprichwörter („Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“), die in unserer Gesellschaft verbreitet sind, entstanden.

    Schritt 3: Hinterfrage deine Glaubenssätze

    Stelle dir zu jedem Glaubenssatz aus deiner Liste folgende Fragen:

    1. Schränkt mich dieser Glaubenssatz ein?
    2. Ist dieser Glaubenssatz wahr?
    3. Ist dieser Glaubenssatz allgemein gültig?
    4. Gibt es Situationen oder Personen, die diesen Glaubenssatz widerlegen?

    Wenn du zu dem Schluss gekommen bist, dass deine negativen Glaubenssätze nicht allgemein gültig bist und du sie gern verändern möchtest, dann sind die nächsten zwei Schritte wichtig für dich.

    Schritt 4: Positive Glaubenssätze formulieren

    Versuche deine negativen Glaubenssätze in positive Glaubenssätze umzuwandeln.

    „Ich bin dumm.“ Nun denkst du vielleicht, dass „Ich bin nicht dumm.“ der dazu passende positiv formulierte Glaubenssatz ist. Besser ist, wenn du deinen neuen positiven Glaubenssatz ohne das Wörtchen „nicht“ formulierst: „Ich bin Intelligent.“

    Du hast auch die Möglichkeit dir ganz neue positive Glaubenssätze zu überlegen. Frage dich, welche Glaubenssätze dein Zukunfts-Ich hat und formuliere diese für dich aus.

    Nun dieser Schritt alleine hilft dir nicht, denn wenn wir die positiven Glaubenssätze nur aufschreiben, dann sind sie in unserem Gehirn noch nicht verankert. 

    Schritt 5: Glaubenssätze im Unterbewusstsein verankern

    Etwas im Unterbewusstsein zu verankern ist ein langer Prozess. Es bedarf einer gewissen Routine. Wie du positive Glaubenssätze in deinem Unterbewusstsein integrierst, erfährst du in meinem Blogartikel zum Thema Affirmationen.

    Welche Glaubenssätze kennst du?

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    Gefühle verstehen

    Gefühle verstehen

    Warum fühlen wir, was wir fühlen?

    Verstehe deine Gefühle

    Unser Gefühlswelt ist sehr komplex. Doch wenn wir unsere eigenen Gefühle verstehen lernen, dann können wir mehr über uns selbst erfahren. Gefühle geben uns eine Richtung. Sie geben uns Auskunft darüber, ob etwas mit unseren Bedürfnissen und Werten übereinstimmt oder eben nicht. Wenn wir nicht mehr Opfer unserer Gefühle sein wollen, sondern verstehen, weshalb wir in einer Situation so und nicht anders fühlen, können wir lernen mit unseren Gefühlen besser umzugehen.

    Innere Einstellung zu den Gefühlen ändern

    Gefühle sind wichtig! Darüber sollten wir uns bewusst werden. Gefühle haben nichts mit Schwäche oder Peinlichkeit zu tun. Aus diesem Grund sollten wir Gefühle nicht unterdrücken und ehrlich zu uns selbst sind, welche Gefühle wir gerade empfinden. Um Gefühle zu verstehen ist es nicht nur wichtig zu wissen, wie du dich gerade fühlst, sondern auch, was diese Gefühle in dir ausgelöst hat.

    An dieser Stelle Beispielsweise möchte ich auf meinen Blogbeitrag von letzter Woche zurückgreifen. Mal angenommen dir geht es mit deinem Geburtstag so wie mir letzte Woche:

    Wie entsteht dieses Gefühl?

    Die Situation: Du hast Geburtstag.

    Gedanken: „Ich muss fröhlich sein.“ | „Was werden die anderen von mir erwarten?“ | „Ich muss mich über alles freuen, was ich bekomme.“ | „Den anderen muss mein Geburtstag gefallen.“ etc.

    Möglichen Gefühle: Wut, Angst, Anspannung, Druck, Stress, Blockade und Selbstverachtung

    Daraus resultierende Gedanken: „Ich fühle mich gestresst.“ | „Warum kann ich nicht so sein wie andere und meinen Geburtstag einfach lieben?“ | „Ich keinen Geburtstag haben.“ | „Wieso gibt es diesen Tag überhaupt?“

    Die Entscheidung: Du feierst keinen Geburtstag.

    Dein Warum

    Wie schon bei der Benennung der Gefühle spielt es keine Rolle, ob andere denken könnte, dass dein Gefühl gerechtfertigt ist oder nicht. Aber mit der Begründung deines Gefühls bist du dir selbst schon ein Stückchen nähergekommen.

    Du kannst dich nun aber noch weiter fragen: Warum löst es Druck in dir aus, wenn du Geburtstag hast? Liegt es daran, dass du selbst unbedingt fröhlich sein? Möchtest du einfach nicht negativ auffallen? Denkst du, dass du alles perfekt machen musst? Meinst du, die Geschenke nicht verdient zu haben? Oder möchtest du nicht älter werden? Es gibt unglaublich viele Möglichkeit, warum dein Geburtstag bei dir diese Gefühle ausgelöst haben könnte. Wichtig ist, dass du den Grund, der speziell auf dich zu trifft herausfindest. Denn dadurch kannst du erkennen, welches Bedürfnis nicht erfüllt wurde oder welche Glaubenssätze sich in deinem Denken verankert haben. Zum Beispiel könnte der Glaubenssatz „Ich muss immer perfekt sein.“ dahinterstehen.

    Übung ist wichtig!

    Auch das Herausfinden deines Warums muss geübt werden. In der Regel sind die Situationen und deine Gefühle sehr komplex, daher wird es dir am Anfang noch schwerfallen, dein Warum – als den Auslöser – für deine Gefühle zu finden. Du kannst jeden Tag üben deine Gefühle zu verstehen, indem du beispielsweise einer Vertrauensperson, deine Gefühle beschreibst und erklärst, weshalb du so fühlst. Wenn du mit keiner anderen Person darüber reden möchtest, kannst du deine Gefühle auch aufschreiben, zum Beispiel in einem Tagebuch. Um an den Kern deines Warum zukommen, reicht es nicht aus nur einmal nach dem Warum zu Fragen. Frage also nach jeder Antwort wieder: „Warum ist das so?“. Dadurch erhältst du nicht nur einen Einblick auf die Bewertung der speziellen Situation, sondern über die Dauer erfährst du auch mehr über deine Werte und Bedürfnisse.

    Überlege dir am besten jetzt gleich: Was fühle ich und warum fühle ich das so?

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    Geburtstag

    Geburtstag

    Happy Birthday!

    Welche Gefühle mein Geburtstag in mir auslöst!

    Heute möchte ich dir etwas ganz Persönliches erzählen, denn ich werde am Samstag 26 Jahre alt. Das ist an sich kein großes Ding und nicht wirklich Welt bewegend. Ich habe allerdings eine ganz spezielle Beziehung zu meinem Geburtstag.

    „Mein Geburtstag stetzt mich unter Druck.“

    Ja, du hast richtig gelesen. Ich fühle mich von meinem Geburtstag unter Druck gesetzt. Nein, das liegt nicht daran, dass ich Angst vor dem Älter werden haben. Ich habe ein Problem mit dem „Fröhlich sein“ an meinem Geburtstag. Ich habe das Gefühl, dass ich zu meinem Geburtstag fröhlich und glücklich sein muss. Aber genau dieses MUSS ist mein Problem, denn sobald ich mich zu einem Gefühl gezwungen fühle, möchte es nicht so wirklich erscheinen.

    Doch warum habe ich das Gefühl fröhlich sein zu müssen?

    Zum einen ist es dieser eine Tag im Jahr, an dem ich mein Leben feiern kann, wo es nur um mich geht und wo ich Geschenke bekomme. Genau da sind wir schon bei meinem Problem angelangt. Ich stehe ungern im Mittelpunkt und an meinem Geburtstag werde ich unfreiwilliger Weise in den Mittelpunkt gedrängt. So viele Menschen, die mir gratulieren. Geschenke, über die ich dankbar sein und mich freuen muss. Aber was ist, wenn mir das Geschenk gar nicht gefällt? Oder wenn ich eigentlich gar keine Geschenke möchte? Gefühlt sind an diesem Tag alle Augen auf mir. Ich möchte mich so verhalten, wie ich denke, wie es von mir erwartet wird.

    Die Wahrheit ist: ich weiß gar nicht, was meine Familie und Freunde von mir für ein Verhalten erwarten. Ich habe sie nie gefragt. Aber ich weiß, was ich denke, wie ich mich zu verhalten habe. Das ist der Grund, weshalb ich schon früh angefangen habe, meinen Geburtstag nicht mehr zu feiern. Das letzte Mal als ich meinen Geburtstag gefeiert habe ist schon viele Jahre her. Obwohl nein, das stimmt nicht ganz. Letztes Jahr zu meinem 25.ten Geburtstag wurde ich quasi gezwungen meinen Geburtstag zu feiern. Ich war letztes Jahr in einem Unternehmen angestellt, in welchem es (zumindest für den Verwaltungsbereich) genaue Vorschriften gab, wie man seinen Geburtstag zu feiern hat. Also musste ich letztes Jahr für den Verwaltungsbereich ein Mittagessen im Betriebsrestaurant ausgeben, eine „kleine“ Rede halten und eine Schüssel voller Süßigkeiten ins Büro stellen. Damit auch alle anderen, die zu uns ins Büro kamen, wussten, dass ich heute Geburtstag habe. Für mich der blanke Horror. Aber ich hatte nicht den Mut zu sagen, dass ich meinen Geburtstag so nicht verbringen möchte. Also habe ich mich durch meinen Geburtstag gequält und war froh, als er vorbei war.

    Selbst auferlegtes Leid

    Nach dem letzten Jahr habe ich beschlossen, dass ich mir so etwas nicht noch einmal antun möchte. Ich möchte meinen Geburtstag so verbringen wie ich es für richtig halte. Ich habe außerdem mit ein paar Freunden gesprochen, dass ich keine Geschenke mehr haben möchte. Wenn überhaupt, dann ist eine Karte oder eine Nachricht völlig ausreichend. Mir ist der persönliche Kontakt sowieso lieber als irgendwelche Geschenke. Denn ich möchte meinen Geburtstag wieder lieben oder mich zumindest nicht mehr unter Druck setzten lassen.

    Ich weiß zwar noch nicht genau, was ich am Samstag mache. Aber ich weiß, dass ich auf meine Gefühle achten werde, um herauszufinden, was an meinem Geburtstag für mich das Richtige ist.

    Welche Gedanken hast du zu deinem Geburtstag? Liebst du deinen Geburtstag oder ist er dir egal?

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    Gefühle erkennen

    Gefühle erkennen

    Erkenne deine Gefühle

    Wie fühlst du dich gerade? Gut? Geht so?

    Wann wurdest du das letzte Mal gefragt, wie du dich fühlst? Und? Hast du ehrlich geantwortet? Hast du dich selbst schon einmal nach deinen Gefühlen gefragt? Falls die Antwort darauf „Gut“ war, dann muss ich dich jetzt enttäuschen, denn „Gut“ ist kein Gefühl.

    Was sind Gefühle?

    Gefühle sind überwiegend unwillkürliche und (teil-)automatisierte chemische Reaktion, die auf Grund der Bewertung einer Wahrnehmung entstehen. Doch was für Gefühle gibt es eigentlich? Natürlich gibt es hunderte von verschiedenen Wörtern um Gefühle auszudrücken. Paul Ekman identifizierte folgende 7 Basisgefühle:

    • Freude,
    • Trauer,
    • Wut,
    • Angst,
    • Ekel,
    • Überraschung und
    • Verachtung.

    Die Universität Berkeley stellte in einer Studie mit über 800 Probanden fest, dass es weit aus mehr als die ursprünglich angenommen 7 Basisgefühle gibt. Durch die Reaktion der Probanden auf Videos, wurden folgende 27 Gefühle identifiziert:

    Bewunderung, Anbetung, ästhetische Wertschätzung, Vergnügen, Wut, Angst, Ehrfurcht, Unbeholfenheit, Langeweile, Ruhe, Verwirrung, Verlangen, Ekel, empathische Schmerzen, Vertrauen, Aufregung, Angst, Schrecken, Interesse, Freude, Nostalgie, Erleichterung, Romantik, Traurigkeit, Befriedigung, sexuelles Verlangen, Überraschung

    Diese Gefühle treten nicht nur nacheinander auf. Wir können auch mehrere Gefühle gleichzeitig empfinden. Kein Wunder, dass es uns schwerfällt in diesem Gefühlschaos unsere eigenen Gefühle zu erkennen.

    Wie entstehen Gefühle?

    Unsere Gefühle entstehen, in dem wir eine Situation, die eintritt, wahrnehmen. Durch die Bewertung dieser Wahrnehmung, werden Gedanken hervorgerufen. Auf Grund dieser Gedanken, entsteht eine chemische Reaktion in unserem Gehirn, welche unsere Gefühle hervorruft. Das entstandene Gefühl wiederum löst ähnliche Gedanken von Situationen, die wir bereits wahrgenommen haben, hervor. Durch unsere Gefühle kommen wir ins Handeln oder können Entscheidungen treffen.

    Gefühle im Gefühlschaos erkennen

    Schwierig für unser Handeln und unsere Entscheidungen wird es dann, wenn es uns nicht gelinkt unsere Gefühle zu identifizieren. Die Identifikation unserer Gefühle fällt uns unter anderem schwer, da wir gelernt haben, dass wir unsere Gefühle in bestimmten Situationen unterdrücken müssen. So empfinden wir Trauer, Neid und Wut als peinlich. Oder sind mit dem Spruch aufgewachsen, dass „ein Indianer keinen Schmerz kennt.“ All das sorgt dafür, dass wir unsere Gefühle nicht mehr erkennen und in einem Gefühlschaos versinken. Wir sind mit unseren eigenen Gefühlen überfordert.

    Wie fühlst du dich?

    Wenn es dir schwerfällt deine Gefühle zu erkennen, dann empfehle ich dir die bewusste Wahrnehmung deiner Gefühle zu trainieren. Dabei geht es nicht darum, deine Gefühle nach außen zu zeigen, sondern vielmehr darum, dass du deine eigenen Gefühle ohne Bewertung wahrnehmen kannst. Frage dich also immer wieder: Wie fühle ich mich? Bin ich glücklich? Bin ich traurig? Bin ich neugierig? Bin ich wütend? usw. Du kannst dir auch eine Liste mit allen Gefühlen erstellen und diese dann immer Gefühl für Gefühl entlang gehen.

    Wenn du dann ein oder mehrere Gefühle für dich identifiziert hast, dann ist es wichtig, dass du sie akzeptiert. Nimm die Gefühle war, unabhängig davon, ob sie (deiner Meinung nach) angebracht sind oder nicht! Auch wenn es dir anfangs schwer fällt deine Gefühle zu erkennen, zu akzeptieren und zu begründen, übe einfach weiter. Es ist wichtig, dass du deine Gefühle zulässt und sie nicht unterdrückst oder gar vor dir selbst versteckst.

    Zum Schluss habe ich noch einen Tipp, der dir dabei helfen kann, deine Gefühle noch besser zu erkennen.

    Du kannst mit einer Atemmeditation in einen Zustand gelangen, in welchem du deine Gefühle noch intensiver spürst. Dies ist möglich, weil du die Einflüsse von außen ausblendest und dich nur auf dein Inneres konzentrierst. Bei der Atemmeditation konzentrierst du dich, wie der Name bereits sagt – auf deine Atmung. Das bedeutet, dass du über einen Zeitraum von ein paar Minuten, bewusst ein- und dann wieder ausatmest. Wie viele Minuten du die Meditation durchführen möchtest bleibt dir überlassen. Aber auch hier gilt: Es ist in Ordnung, wenn es nicht gleich von Anfang an funktioniert.

    Fange am Besten jetzt gleich an und frage dich: Was fühle ich gerade?

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