Ich flog im die halbe Welt, um …

Ich flog im die halbe Welt, um …

Meine Erkenntnis von der anderen Seite

 

Ich musste um die halbe Welt fliegen, um mir folgende Sache wirklich bewusst zu werden:

LEBE IM MOMENT

Klingt wie ein Spruch aus einem Glückskeks, ist aber ein wichtiger Bestandteil von Zufriedenheit.

Zurzeit bin ich mit meinen Eltern und meinem Mann in Südafrika unterwegs. Unsere Rundreise ist in zwei Teile gegliedert. Die erste Woche haben wir im Nordosten bzw. Osten von Südafrika verbracht. In diesem Teil von Südafrika ist es im Sommer sehr heiß. Wir hatten teilweise 38°C im Schatten. Schwitzen ist da vorprogrammiert. Hinzu kommt aber, dass im Sommer in diesem Teil Regenzeit ist. Das heißt Mücken sind vorprogrammiert und es wird empfohlen sich mit langer Kleidung gegen Malaria zu schützen. Ja, 38°C und lange Kleidung. Du hast richtig gehört. Genau das habe ich mir auch gedacht. Deshalb habe ich auch immer wieder zu meinem Mann gesagt, „Ich bin so froh, wenn wir in Port Elizabeth ankommen und endlich das Malaria-Gebiet verlassen haben.“

Als das Erhoffte nicht eintrat

Gesagt getan. Die erste Woche ging sehr schnell rum. Unser letzter Tag im Malaria-Gebiet beweinte der Himmel mit einem starken Regenschauer den ganzen Tag über. Ist ja nicht schlimm, schließlich fliegen wir von Durban nach Port Elizabeth. Dort angekommen musste ich feststellen, dass wir zwar aus dem Malaria-Gebiet raus waren, aber damit wohl auch die Temperatur gesunken ist. 19°C und grauer Himmel erwarteten uns, als wir aus dem Flugzeug stiegen. ‚Wow‘ dachte ich mir ‚ich glaub, ich möchte doch wieder zurück in die Hitze. Schließlich bin ich nicht nach Südafrika gekommen, um zu frieren.‘

Wenig begeistert aber wohl wissend, dass ich nichts ändern kann, gab ich mich meinem Schicksal hin. Allerdings wirklich glücklich war ich mit der Situation nicht.

Die Erleuchtung

Als wir am nächsten Morgen im Tsitsikamma Nationalpark wandern waren, ging mir plötzlich ein Licht auf. Ich war die ganze Zeit mit meinem Gedanken in der Zukunft oder in der Vergangenheit, sodass ich völlig vergessen hatten, das zu genießen, was ich gerade erlebt habe. Das ist Südafrika nicht richtig genießen konnte, lag allein an mir und meiner Einstellung. Also atmete ich tief ein und genoss die wunderschöne Natur des Nationalparks ohne daran zu denken, was war oder kommt.

In jeder Zeitschrift, jedem Glücksratgeber, im Internet und einfach über all liest man: Lebe im Moment. Trotzdem brauchte ich mehrere tausend Kilometer Abstand von meiner Heimat, um mir dessen bewusst zu werden.

Ging es euch auch schonmal so? 

Fotos
Foto 1: Photo by Martin Bläsche
Foto 2: Photo by Martin Bläsche

Grübeln

Grübeln

7 Tipps um dein Grübeln zu stoppen

wie du aufhörst dir den Kopf zu zerbrechen

Die Gedanken kreisen in deinem Kopf – „Was ist nur falsch mit mir?“ „Warum kann ich nicht so sein wie die anderen“ etc. Stundenlang denkst du darüber nach und entfernst dich mehr von einer Lösung als das du sie erhältst. Keine Lösung! Aber dafür das Gefühl nicht so viel wert zu sein, wie andere. Deine Situation scheint dir aussichtslos.

Unterschied zwischen Grübeln und Nachdenken

Konstruktives Nachdenken ist lösungsorientiert und sachlich. Diese automatischen Gedanken des Grübelns rufen negative Gefühle in uns hervor und sind oft auf uns selbst bezogen. Grübeln beschreibt wiederkehrende Gedanken, die aber zu keinem Ziel oder einer Lösung kommen. Das führt dazu, dass Grübeln ein Gefühl von Hilflosigkeit hervorruft. Grübeln gehört zu den Symptomen einer Depression und kann den Verlauf einer depressiven Episode beeinflussen. Denn je mehr ein depressiv Erkrankter grübelt, desto schlechter kann es ihm gehen, da grübeln mit Selbstabwertung einher geht.

Wir grübeln vor allem, wenn uns nichts ablenkt. Aus diesem Grund tappen wir auch oft an vor dem Schlafen gehen in die Grübelfalle.

Grübelst du zu viel?

Viele Menschen grübeln im Laufe ihres Lebens. Schlimm wird es nur, wenn das Grübeln uns vom Handeln oder der Erreichung unserer Ziele abhält. Langfristig gesehen kann dauerhaftes Grübeln Einschlafprobleme verursachen, da es uns vom Schlafen abhält. Grübeln verleitet uns entweder hauptsächlich in der Vergangenheit zu leben oder negativ und hoffnungslos in unsere Zukunft zu blicken. Es schwächt unser Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen extrem, da wir uns beim Grübeln immer selbst schlecht machen. Übermäßiges Grübeln erschwert es den Fokus auf die eigentlichen Aufgaben zu richten und schwächt somit unsere Konzentrationsfähigkeit.

Solltest du Einschlafprobleme haben, dich schwer konzentrieren können oder ein schlechtes Bild von dir selbst haben, dann kann das daran liegen, dass du zu viel grübelst. Überprüfe deine Gedanken und versuche dein Grübeln zu stoppen.

Tipps um das Grübeln zu stoppen

Tipp 1: Gedanken aufschreiben

Schreibe dir einmal alle Gedanken auf, die dir während des Grübelns durch den Kopf gehen. Ich grüble meistens vor dem Einschlafen. Daher liegt neben meinem Bett ein kleines Notizheft, in das ich meine Gedanken notiere, wenn sie mich wieder einmal vom Schlafen abhalten. Damit vermittele ich meinem Kopf, dass ich die Gedanken wahrgenommen haben und mich zu einem späteren Zeitpunkt mit ihnen auseinandersetzen kann.

    Tipp 2: Gedanken hinterfragen

    Wenn du deine Gedanken aufgeschrieben hast, dann kannst du sie zu einem späteren Zeitpunkt der Reihe nach durchgehen und dich fragen:

    • Stimmt das, was ich gedacht habe? Gibt es Situationen, die dies belegen? Oder gibt es sogar Situationen, die das Gegenteil belegen?
    • Woher kommen diese Gedanken?
    • Welche Gefühle lösen diese Gedanken in mir aus?

    Dadurch kannst du besser verstehen, welche Gedanken bei dir das Grübeln auslösen.

    Tipp 3: Überflüssige von wichtigen Gedanken unterscheiden

    Lerne überflüssige von wichtigen Gedanken zu unterscheiden. Wichtig sind alle Gedanken, wo du noch etwas ändern kannst. „Überflüssig“ sind Gedanken, die sich auf Situationen in der Vergangenheit beziehen, welche du nicht mehr ändern kannst. Wenn du immer noch überlegst, warum du dich vor 3 Jahren in eine peinliche Situation begeben hast, dann ist das nicht sehr hilfreich. Denn erstens kannst du an dieser Situation nichts mehr ändern und zweitens ist sie schon viel zu lange her.

      Tipp 4: Distanz zu den Gedanken

      Nehme die Gedanken als Gedanken und nicht als Tatsachen war. Denn bloß, weil wir denken, dass wir nicht gut genug sind, heißt das nicht, dass wir es nicht doch sind. Überlege dir genau, welche Gedanken du für dich annimmst und welche du als reine Gedanken stehen lässt.

      Tipp 5: Merken, wann du grübelst

      Finde heraus, zu welcher Tageszeit oder in welchen Situationen du grübelst. Dadurch kannst du dem Grübeln besser entgegenwirken. Wenn du im Bus auf dem Weg zu Arbeit grübelst, dann kannst du dir evtl. ein Buch zum Lesen mitnehmen oder du kannst dich mit deinem Sitznachbar unterhalten. Dadurch vermittelst du deinem Gehirn, dass der Weg zur Arbeit keinen Platz mehr für die automatischen Gedanken bietet.

      Tipp 6: Ablenkung

      Versuche dich abzulenken, indem du deine Aufmerksamkeit auf die Außenwelt richtest. Denn wie bereits erwähnt grübeln wir genau dann, wenn wir keine Ablenkungen haben. Diese Methode ist aber wenig effektiv, da sie sich nur auf deine aktuelle Grübelepisode bezieht und nicht langfristig deinen Umgang mit dem Grübeln verbessert.

      Tipp 7: Methode Stopp

      Bei dieser Methode sollst du laut Stopp sagen und dadurch dein Gedankenkarussell anhalten. Mir persönlich hilft diese Methode leider nicht, aber es gibt andere, bei welchen diese Methode geklappt hat. Deswegen probiere sie einfach aus!

      Was hilft dir dein Gedankenkarussell zu stoppen?

      Fotos
      Foto 1: Photo by Fernando @dearferdo on Unsplash
      Foto 2: Photo by twinsfisch on Unsplash
      Foto 3: Photo by NeONBRAND on Unsplash
      Foto 4: Photo by John Matychuk on Unsplash

      Innere Antreiber

      Innere Antreiber

      Was treibt dich an?

      Lerne nach welchen Verhaltensregeln du dein Handeln ausrichtest

      Wir handeln nach bestimmen Verhaltensregeln, welche innere Antreiber genannt werden. Hast du schon einmal gehört, dass du perfektionistisch bist oder dich selbst für andere zurückstellst? Das sind zwei von fünf inneren Antreibern. Heute kannst du herausfinden, was dich antreibt.

      Was sind innere Antreiber?

      Innere Antreiber sind verinnerlichte Verhaltensregeln nach denen wir handeln. Als innere Antreiber werden die 5 Glaubenssätze aus der Transaktionsanalyse bezeichnet:

      • Sei perfekt
      • Mach es allen recht
      • Mach schnell
      • Streng dich an
      • Sei Stark

      Wir brauchen diese inneren Antreiber, da sie uns motivieren und zu guten Leistungen antreiben. Diese 5 Antreiber sind in jedem von uns unterschiedlich stark ausgeprägt. Problematisch werden diese Antreiber jedoch, wenn sie zu stark ausgelebt werden. Denn, wenn wir nur nach unseren inneren Antreibern handeln und nicht mehr Entspannen, kann dies viel mehr Stress in unserem Körper auslösen.

      Wie entstehen innere Antreiber?

      Die Entstehung beginnt bereits im Kindesalter mit der Entwicklung der Sprache. Wir haben das Bedürfnis nach Sicherheit, wodurch wir uns ersten als Teil einer Gruppe sehen möchten und andererseits in beständigen Strukturen bewegen möchten. Dies führt dazu, dass Kinder lernen ihr Verhalten nach den Zuwendungen der Gruppe ausrichten. Sie testen somit aus unter welchen Bedingungen ihre Eltern, Geschwister, Verwandten oder auch andere Kinder im Kindergarten Ihnen Beachtung schenken. Genauso betrifft dies den Punkt beständige Strukturen. Kinder analysieren genau, was zu welcher Tageszeit passiert und erkennen Abläufen und Rituale. Daraus entwickeln sie automatisierte Verhaltensregeln.

      Wie erkennst du deine inneren Antreiber?

      Deine Wortwahl, deine Körperhaltung, deine Gesten, deine Mimik und deine Sprechweise sind ein Spiegelbild deiner Antreiber. Anhand dieser Indizien kannst du deine inneren Antreiber erkennen. Allerdings handelst du nicht in jeder Situation nach allen Antreibern. Du wirst die stärker ausgeprägten Antreiber leichter erkennen als die weniger stark ausgeprägten Antreiber.

      Wenn du herausfinden möchtest, welche inneren Antreiber dein Handeln beeinflussen, dann mache diesen Selbsttest:

        Detaillierte Beschreibung der einzelnen Antreiber

        Sei perfekt

        Dahinter stehen Glaubenssätze wie „Ich bin nur etwas wert, wenn ich meine Arbeit fehlerfrei und gründlich ausgeführt habe.“ Oder „Wenn ich eine Aufgabe noch besser hätte erledigen können, da habe ich versagt.“ Oder „Ich darf keine Fehler machen.“ oder „Ich bin nicht gut genug.“ Bei Menschen mit diesem Antreiber geht es darum, jede Aufgabe immer fehlerfrei und bestmöglich auszuführen. Dabei spielen für sie Zeit und Kosten keine Rolle. Sie setzen sich selbst extrem unter Druck und freuen sich über Ihre Erfolge nur selten.

        Mach es allen recht

        Menschen mit diesem Antreiber möchten nicht anecken und haben Glaubenssätze wie „Ich muss zu allem Ja sagen.“ Oder „Die anderen sollen mich mögen und akzeptieren.“ Oder „Meine Interessen sind nicht so wichtig, wie die Interessen der anderen.“ Oder „Ich muss zu allen freundlich und hilfsbereit sein.“ Oder „Ich muss mein Verhalten danach ausrichten, keine Kritik zu erhalten.“ Diesen Menschen ist das Wohlergehen ihrer Mitmenschen sehr wichtig, weshalb es ihnen schwerfällt eine Bitte abzuschlagen. Die Erwartungen und Wünsche der anderen sind ihnen wichtiger als ihre eigenen Bedürfnisse. Sie sind in der Gesellschaft als die Ja-Sager bekannt, da sie nicht gelernt haben Nein zu sagen.

        Mach schnell

        Hinter diesem Antreiber bestecken sich Glaubenssätze die mit Zeitdruck zu tun haben. Diese sind beispielsweise „Ich muss mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, sonst schaffe ich nicht genügend Aufgaben.“ Oder „Ich darf keine Zeit verschwenden.“ Oder „Ich muss Dinge voranbringen.“ „Ich muss immer beschäftigt sein.“ Diese Menschen haben immer das Gefühl, dass ihnen die Zeit davonläuft und verfallen somit leicht in Hektik. Sie fokussieren sich nie zu hundert Prozent auf eine Sache, da sie in Gedanken schon bei den nächsten Aufgaben sind. Gespräche werden von Ihnen mehr zwischen Tür und Angel geführt und ruhiges Arbeiten ist für sie ein Fremdwort. Außerdem neigen sie zu Schnellschüssen und spontanen Aktionen.

        Streng dich an

        „Nur harte Arbeit führt zum Erfolg.“ Oder „Ich darf nicht aufgeben.“ Oder „Ich muss es alleine schaffen.“ gehören zu den Glaubenssätzen von Menschen, die durch diesen Antreiber geprägt sind. Sie können ohne Pause an einer Aufgabe arbeiten und zeichnen sich durch Fleiß sowie einen hohen Einsatzwillen aus. Auch sie stehen unter enormen Leistungsdruck doch im Gegensatz zum Perfektionisten ist hier die Quantität wichtiger als die Qualität. Erfolge sind nur etwas wert, wenn sie Anstrengung und Schweiß gekostet haben. Sie vergleichen sich oft mit anderen, weil sie Angst haben, dass andere besser als sie sein könnten.

        Sei stark

        „Ich schaff das alleine.“ Oder „Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“ Oder „Ich muss immer auf das Schlimmste vorbereitet sein.“ Oder „Ich darf keine Gefühle zeigen.“ sind Glaubensätze für Menschen mit diesem Antreiber. Sie zeigen keine Schwäche oder Gefühle. Ihnen ist es wichtig, die Haltung vor anderen zu bewahren und sie besitzen in großes Durchsetzungs- und Durchhaltevermögen. Darüber hinaus würde sie niemals jemanden um Hilfe bitten.

        Erlauber-Sätze helfen zu stark ausgeprägte innere Antreiber in ihre Schranken zu weisen. Eine Liste für die einzelnen Erlauber-Sätze findest du hier:

        Was treibt dich am meisten an?

        Fotos
        Foto 1: Photo by Clark Tibbs on Unsplash
        Foto 2: Photo by Hello I’m Nik 🇬🇧 on Unsplash
        Foto 3: Photo by Alex wong on Unsplash
        Foto 4: Photo by Lost Co on Unsplash

        Affirmationen

        Affirmationen

        Verändere mit Affirmationen dein Mindset zum Positiven

        Wie du positive Glaubenssätze in dein Leben integrierst

        Du bist in einem bestimmten Bereich deines Lebens umzufrieden? Vielleicht möchtest du noch eine neue Sprache lernen, aber denkst, dass du nicht intelligent genug bist. Dann bist du hier genau richtig. Lerne wie dir Affirmationen helfen dein Mindset zu verändern und werde offen für deinen Traum.

        Was sind Affirmationen?

        Affirmationen sind positive formulierte Sätze, die auf uns selbst gerichtet sind. Sie könnten auch als positive Glaubenssätze bezeichnet werden. Ist die Affirmation in unserem Unterbewusstsein verankert, kann sie uns motivieren und zum Handeln bewegen. Affirmationen sollen uns Helfen unsere Gefühle, unser Verhalten und die Sichtweise auf uns selbst zu verbessern.

        Formulierungsregeln für Affirmationen

        Du kannst deine Affirmation entweder direkt („Ich bin intelligent.“) oder indirekt („Ich verbessere jeden Tag meine Fähigkeiten.“). Erstere werden auch als Zustands-Affirmationen bezeichnet, da sie eine aktuelle Situation wiedergeben. Letztere sind sogenannte Prozess-Affirmationen, welche einen Prozess darstellen. Wichtig ist, dass du deine Affirmationen im Präsens (Gegenwart) formulierst und zwar ohne das Wort „nicht“ zu verwenden. Darüber hinaus sollte die Affirmation positiv verfasst werden.

        Was musst du für deine Affirmationen beachten?

        1. Starte nicht mit zu vielen Affirmationen auf einmal (max. 5 Affirmationen)                                          

        2. Deine Affirmation muss dein Problem betreffen. Du kannst dir dabei selbst eine Affirmation überlegen oder du nimmst eine Affirmation aus dem Internet.

        3. Du musst bei deiner Affirmation ein positives Gefühl haben. Was dich die Affirmation noch zum Zweifeln bringt, dann formuliere sie um oder nehme dich einem anderen Thema an. Wenn du keine positiven Gefühle mit deiner Affirmation verbindest, dann erfüllt sie nicht ihren Zweck.

        4. Die Auswahl an Themen für deine Affirmation sind vielfältig: Geld, Selbstvertrauen, Beruf, Gesundheit, Partnerschaft, Freundschaft, Gewicht, Selbstbewusstsein, Positives Denken, Motivation, usw. Mache dein größtes Problem zu deiner Affirmation.

        Affirmationen im Unterbewusstsein verankern

        1. Sage deine Affirmation entweder jeden früh oder jeden Abend leise oder besser noch laut für dich auf.

        2. Entwickle daraus ein Ritual, für welches du dir früh oder Abend Zeit nimmst. Vermittle deinen Körper, dass er sich entspannen darf.

        3. Versuche deine Affirmation mit so vielen Sinnen wie möglich – auch tagsüber – aufzunehmen.

        1. Schreibe deine Affirmation auf Klebezettel, welche du in deiner Wohnung und deiner Handtasche verteilst.
        2. Spreche deine Affirmation in eine Aufnahme App ein und höre dir die Aufnahme immer wieder an.
        3. Stelle dir dein Ziel bildhaft vor. Was fühlst du? Was riechst du vielleicht? Wie viel Energie fließt durch einen Körper?

        Egal wie gut deine Affirmation geschrieben ist, wenn du nicht bereit bist etwas zu ändern und dir diese Affirmation über einen längeren Zeitraum (mindestens 6 Wochen) immer wieder vor Augen führst, wird sie nicht in deinem Unterbewusstsein und damit auch nicht in deinem Leben ankommen?

        Welche Affirmation wird dich die nächsten Wochen begleiten? Schreib es mir in die Kommentare.

        Fotos
        Foto 1: Photo by Katrina on Unsplash
        Foto 2: Photo by Nathan Dumlao on Unsplash
        Foto 3: Photo by Kelly Sikkema on Unsplash
        Foto 4: Photo by Alex Block on Unsplash

        Glaubenssätze

        Glaubenssätze

        5 Schritte um negative Glaubenssätze zu verändern

        Erkenne deine Glaubenssätze, um sie zu verändern

        Manchmal werden negative Gefühle durch Glaubenssätze ausgelöst, die wir in unseren Köpfen verankert haben. Wichtig ist, nur weil wir etwas glauben, muss es nicht wahr sein. Daher erfährst du heute, wie du negative Glaubenssätze erkennst und verändern kannst.

        Was sind Glaubenssätze?

        Glaubenssätze sind Annahme für uns, unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten bzw. Überzeugungen nach welchen Regeln die Welt funktioniert. Es gibt sowohl positive als auch negative Glaubenssätze. Sie legen unserer Welt ein Schema auf, welche sie vereinfacht bzw. überschaubarer macht. Dadurch sollen wir nicht nur vor negativen Erfahrungen geschützt werden – nach dem Motto „aus den Fehlern der anderen lernen“ – sondern bestimmen auch unser Verhalten. Unsere Glaubenssätze entstehen durch frühere Erlebnisse, unsere Erziehung, unser Umfeld, aber auch durch Vorbilder. Höre ich meine Eltern immer sagen: „Geld verdirbt den Charakter“, dann habe ich eine negative Verbindung zum Geld und werde unbewusst so handeln, dass ich nicht viel Geld verdiene.

        Welche negativen Glaubenssätze gibt es?

        • Wer erfolgreich sein will, muss über Leichen gehen.
        • Frauen können kein Auto fahren.
        • Schuster bleib bei deinen Leisten.
        • Ich kann das nicht.
        • Dafür bin ich noch zu jung.
        • Geld verdirbt den Charakter.
        • Indianer kennen keinen Schmerz.
        • Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.
        • Bleib, wie du bist!
        • Ich muss etwas leisten, um geliebt zu werden.
        • Frauen gehören an den Herd
        • Die anderen sind besser als ich.
        • Ich habe den Erfolg nicht verdient.
        • Ich bin dumm.
        • Alleine kann man eh nichts ändern.

        Um an dieser Stelle nur ein paar Beispiele zu nennen, denn es gibt noch viele weitere negative Glaubenssätze. Jeder Mensch hat auch andere Glaubenssätze, die ihn negativ beeinflussen.

        Welche positiven Glaubenssätze gibt es?

        • Ich kann alles schaffen.
        • Alles ist möglich.
        • Andere Menschen lieben und respektieren mich so, wie ich bin.
        • Ich bin genug.
        • Ich liebe meinen Körper wie er ist.
        • Ich bin wertvoll.
        • Geld bewirkt viel Gutes.
        • Geld verschafft mir viele Möglichkeiten.
        • Ich bin ein Glückskind.
        • Ich genieße das Leben.
        • Jeder kann glücklich sein.
        • Ich bin liebenswert.
        • Ich werde meinen Weg finden.
        • Ich darf Geld verlangen.
        • Ich bin intelligent.

        Aber es gibt genauso viele positive wie auch negative Glaubenssätze.

          Wie kann ich meine Glaubenssätze verändern?

          Schritt 1: Erkenne deine Glaubenssätze

          Schreibe eine Liste mit allen Glaubenssätzen, die dir gerade einfallen – egal, ob positiv oder negativ. Gehe die nächste Woche aufmerksam durch dein Leben und beobachte, nach welchen Glaubenssätzen du dein Leben auch noch ausrichtest. In den meisten Fällen sind Glaubenssätze so in unserem Unterbewusstsein verankert, dass wir gar nicht wissen, dass wir nach ihnen handeln.

          Schritt 2: Woher hast du deine Glaubenssätze?

          Nehme dir deine Liste zur Hand und frage dich, ob du selbst Erfahren gemacht hast, die dich zu diesen Glaubenssätzen geführt haben oder ob du die Glaubenssätze nur von anderen übernommen hast. Vielleicht sind die Glaubenssätze auch durch Sprichwörter („Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“), die in unserer Gesellschaft verbreitet sind, entstanden.

          Schritt 3: Hinterfrage deine Glaubenssätze

          Stelle dir zu jedem Glaubenssatz aus deiner Liste folgende Fragen:

          1. Schränkt mich dieser Glaubenssatz ein?
          2. Ist dieser Glaubenssatz wahr?
          3. Ist dieser Glaubenssatz allgemein gültig?
          4. Gibt es Situationen oder Personen, die diesen Glaubenssatz widerlegen?

          Wenn du zu dem Schluss gekommen bist, dass deine negativen Glaubenssätze nicht allgemein gültig bist und du sie gern verändern möchtest, dann sind die nächsten zwei Schritte wichtig für dich.

          Schritt 4: Positive Glaubenssätze formulieren

          Versuche deine negativen Glaubenssätze in positive Glaubenssätze umzuwandeln.

          „Ich bin dumm.“ Nun denkst du vielleicht, dass „Ich bin nicht dumm.“ der dazu passende positiv formulierte Glaubenssatz ist. Besser ist, wenn du deinen neuen positiven Glaubenssatz ohne das Wörtchen „nicht“ formulierst: „Ich bin Intelligent.“

          Du hast auch die Möglichkeit dir ganz neue positive Glaubenssätze zu überlegen. Frage dich, welche Glaubenssätze dein Zukunfts-Ich hat und formuliere diese für dich aus.

          Nun dieser Schritt alleine hilft dir nicht, denn wenn wir die positiven Glaubenssätze nur aufschreiben, dann sind sie in unserem Gehirn noch nicht verankert. 

          Schritt 5: Glaubenssätze im Unterbewusstsein verankern

          Etwas im Unterbewusstsein zu verankern ist ein langer Prozess. Es bedarf einer gewissen Routine. Wie du positive Glaubenssätze in deinem Unterbewusstsein integrierst, erfährst du in meinem Blogartikel zum Thema Affirmationen.

          Welche Glaubenssätze kennst du?

          Fotos
          Foto 1: Photo by Thought Catalog on Unsplash
          Foto 2: Photo by Caroline on Unsplash
          Foto 3: Photo by Artem Maltsev on Unsplash
          Foto 4: Photo by Marcus Bellamy on Unsplash